Flughafen-Store für Tiffany & Co.

Tiffany & Co.
Frankfurt am Main

Aufgabenstellung

Ausbau eines Juweliergeschäftes

Planungsumfang

Leistungsphase 1-4 (inkl. Genehmigungsplanung und flughafenspezifische Projektüberwachung) und 5-8

Fertigstellung

Juli 2011

Flughafen-Store für Tiffany & Co.

Tiffany & Co.
Frankfurt am Main

Aufgabenstellung

Ausbau eines Juweliergeschäftes

Planungsumfang

Leistungsphase 1-4 (inkl. Genehmigungsplanung und flughafenspezifische Projektüberwachung) und 5-8

Fertigstellung

Juli 2011

Projekterläuterung

Der New Yorker Edeljuwelier Tiffany & Co. hat im Juli 2011 seinen sechsten Store in Deutschland im internationalen Abflugbereich des Frankfurter Flughafens eröffnet. Die für Tiffany bekannte Perfektion in Qualität, Handwerkskunst und hervorragendem Service setzt sich auch im Shopdesign sowie Ladenbau durch und war während des gesamten Bauablaufs Maßgabe für alle Beteiligten.

Der Verkaufsraum übersetzt thematisch wie funktional das hochwertige Design und den guten Geschmack der präsentierten Ware und wirkt wie ein urbanes Refugium. Die dunklen Möbelfronten aus braunem Holz werden durch den weißen Marmormoden, die funkelnde Decke und große Spiegelflächen aufgehellt. Das klassische Konzept von Harmonie und Ausgewogenheit schafft Aufenthaltsqualität im Kontext des betriebsamen Flughafens. Bis ins Detail wird der Tiffany-Tradition treu geblieben, indem die hervorragende Verarbeitung der Materialien in den Vordergrund gestellt wird. Jede Fliese des weißen Marmors ist individuell zugeschnitten, damit der Boden mit dem ovalen Showcase korrespondiert. Eingefasst wird das zentrale Thema durch das ebenfalls elliptische, indirekt ausgeleuchtete Deckenelement, das scheinbar frei schwebt.

Das historische Weizenblattmotiv, ein dekoratives Element inspiriert von einem Zierelement an der Fassade des New Yorker Flagships, ist in modernen Formensprache als Verlauf auf die verspiegelte Rückwand aufgebracht. Ebenfalls sehr subtil erscheint die leichte Einfärbung der dunklen Holzmaserung im leuchtenden Tiffany–Türkis.

Die Planung eines Ladens im Sicherheitsbereich des Frankfurter Flughafens erforderte eine intensive Auseinandersetzung mit behördlichen und flughafenspezifischen Vorgaben. Insbesondere die Einhaltung des Brandschutzkonzepts und die Abstimmung mit diversen Fachplanern zeigen, dass die Umsetzung eines Stores am Flughafen nicht mit dem eines Ladengeschäfts z.B. im Stadtzentrum vergleichbar ist.

Die Arbeiten im Transitbereich stellten hohe logistische Anforderungen an die zwölf Gewerke in Bezug auf Personalplanung, Materialbeschaffung und Transport dar. Abstimmungen zwischen den externen Gewerke und den Fachabteilungen des Flughafens waren vorzunehmen und endeten schließlich mit dem nächtlichen Rauchversuch, der belegt, dass alle technischen Parameter gemäß den behördlichen Forderungen funktionieren. Die fünfmonatige Bauzeit stand stets unter der Prämisse, den Komfort und die Sicherheit der Flugpassagiere zu wahren.

Der Erfolg des Storekonzept und seiner Umsetzung wurde durch die unmittelbar hohe Frequenz bestätigt. Die kostbaren Diamanten, der brillierende Schmuck und die exklusiven Geschenken haben einen entsprechenden Verkaufsraum erhalten, sodass die internationale Kundschaft in gewohnter Tiffany-Atmosphäre einkaufen kann.

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